Schwingung und Gesundheit

In hektischen Zeiten Kraftquellen finden

Hektische Zeiten - Kraftquellen finden
KLANGQUELLE

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Mit Klängen kann der gestresste und zerstreute Geist eingefangen und entspannt werden

Schon von der 28. Schwangerschaftswoche an können Ungeborene Klänge wahrnehmen. Sie reagieren sogar spürbar darauf. Die wahrgenommenen Klänge verändern die Stimmung von Neugeborenen. Sie dienen als erste sinnliche Erfahrungen der Menschwerdung – und zugleich als Orientierung. Die Stimme der Mutter ist bei der Geburt bereits vertraut. Sie vermittelt Geborgenheit und Schutz.

Des Lebens klangliche Fülle kann erschlagen

Als Heranwachsende müssen alle Menschen lernen, mit der Vielzahl der sie umgebenden Geräusche zurechtzukommen. Die ständige Geräuschkulisse überflutet einen. Sie reißt jeden ungewollt mit sich. Als Heranwachsende müssen wir lernen, unwichtige Geräusche in den Hintergrund zu beamen. Inmitten einer Kakophonie aus Klängen, Stimmen und Geräuschen filtern wir im Alltag diejenigen heraus, die Relevanz haben. Dabei geht aber auch manches verloren, was wir eigentlich gerne wahrnehmen möchten.

Die weggeblendeten Geräusche, Stimmen und Klänge bilden ein stetiges Hintergrundrauschen. Wenn Menschen erstmals ein Hörgerät erhalten, fühlen sie sich von dem davon erfassten Klangteppich weit entfernter und irrelevanter Geräusche erschlagen. Die klangliche Sturmflut drängt sich plötzlich mit Macht in den Vordergrund. Das vorher problemlos geleistete Weghören muss von Hörgeschädigten neu erlernt werden. Sämtliche Hörerlebnisse werden im Gehirn ausgewertet und beantwortet. Hören ist also eine Erfahrung – aber auch ein Lernprozess.

Der wohltuende Klang der Stille

Hinzuhören ist sehr viel mehr als nur zuzuhören. Wann hast Du das letzte Mal mit Bewusstheit einem Klang hinterher gelauscht und seine Schwingung körperlich wahrgenommen? Kennst Du noch den erfüllenden Klang der Stille? Oder verbindest Du Stille mittlerweile mit Stillstand? Erfahre, wie wohltuend eine Strategie des “weniger ist mehr” beim Hören sein kann. Stille ist mehr als akustische Leere. Sie ist der Kontrapunkt des Klangerlebnisses.

Unser modernes Leben ist hektisch und laut. Innere Einkehr und konzentriertes Hinhören gelingen dem modernen Menschen kaum noch. Doch gerade in der Stille eines ausklingenden Tons passiert vieles. Wir kommen durch sanfte Klänge wieder in die innere Balance. Wir spüren uns in der Klangtherapie als das, was uns ausmacht: Schwingung. Die wohltuenden Schwingungen einer Klangmassage lösen innere Blockaden. Manchmal sollte der tägliche Sound-Turbo einfach abgeschaltet werden, damit wir uns entspannen können. Alles kommt bei einer Klangmassage wieder in Fluss.

Die Chakren harmonisieren sich. Vibrationen und Schwingungen werden zu ordnenden Faktoren. Unser Hör-Sinn erhält beruhigende Impulse. Diese führen beim Ausklingen sanft in die Stille. Klang und Stille gehören zusammen. Die Fülle des einen bedingt die Fülle des anderen. Der ganzheitliche Ansatz der Klangtherapie sorgt für eine veränderte Wahrnehmung unserer selbst. Wir spüren uns wieder auf einer tiefen Ebene, die uns im Alltag verschlossen bleibt. Schuld daran ist der Schutzpanzer, den wir uns wegen unseres lustvoll-lauten Lebensstils zulegen müssen.

Mit Klangmassagen zur inneren Balance

Auch wenn wir es im Alltag oft nicht wahrnehmen, sind unsere Energien meistens zerstreut. Wir befinden uns in einem stetigen Aktions- und Reaktionsmodus. Die überbordenden Sinneseindrücke, die auf uns einstürmen, erlauben uns nicht mehr, in Resonanz mit unseren eigenen Schwingungen zu sein. Zu viele “Störsender” befinden sich in unserem Umfeld.

Die Klangtherapie kann als Resonanztherapie verstanden werden. Klänge wurden schon vor Jahrhunderten zu Heilungszwecken eingesetzt. In hektischen Zeiten für bewusste Auszeiten zu sorgen, kann Stressbeschwerden und Erkrankungen verhindern. Schamanische Trommeln, tibetische Klangschalen oder Gongs wirken auch heute mit heilenden Impulsen auf Körper, Seele und Geist. Die Klangtherapie setzt auf Klänge, die lange nachschwingen. Die Stille danach ist wohltuend und heilsam.

Mit Klangreisen kann der gestresste und zerstreute Geist eingefangen und entspannt werden. Das strapazierte Nervenkostüm kann sich über die Wahrnehmung sanfter Klänge in die meditative Stille zwischen zwei Tönen zurückziehen und erholen. Das Gespür für das, was wir Menschen sind, darf sich bei dieser Therapieform verfeinern.

Heilende Impulse, um sich selbst neu zu spüren

Es ist kein Zufall, dass der Hör-Sinn beim werdenden Menschen zuerst ausgebildet wird. Über den Hör-Sinn können Klangtherapeuten zahlreiche Störungen im Wohlbefinden harmonisieren. In der geschützten Umgebung unserer Wunderweg-Praxis darf jeder unserer Klienten das zwangsweise Weghören sein lassen. Stattdessen sind Hinhören und Hinspüren gefragt. Vibrationen, Schwingungen und Klänge sorgen dafür, dass wir uns nach und nach wieder als Einsgerichtet erleben.

Wie wohltuend Klangreisen und Klangmassagen bei vielen Beschwerdebildern sind, wissen Heilpraktiker und Alternativmediziner am besten. Als Begleittherapie kann die Klangtherapie schulmedizinische Ansätze ergänzen und effektiver gestalten. Doch darüber hinaus führt sie Menschen zurück zu den Ursprüngen ihres Seins. Körper und Seele agieren wie ein Instrument: Sie nehmen die Stimmung von Klängen in ihrer Nähe auf und gehen mit ihnen in Resonanz.

Jeder kennt das Phänomen positiver Klangerlebnisse vom Lachen: Hörst Du jemanden lachen, steckt das unweigerlich auch Dich an. Deine Stimmung verbessert sich. Du fühlst Dich beschwingter als zuvor. Wenn wir Dich mit verschiedenen Klangschalen, X-D Klangröhren oder einem Gong behandeln, passiert Ähnliches. Je nach Beschwerdebild setzen wir auch andere Klänge wie ein Monochord, einen Regenmacher oder ein Koschi ein. Humorvoll ausgedrückt, ist eine Klangmassage einer akustischen Wellnessbehandlung gleichzusetzen. Wellness bedeutet Wohlbefinden.

Klang und Stille führen in die Mitte

Die tägliche Reizüberflutung zurückzufahren und absichtsvoll nur reduzierte Klänge an sich heranzulassen, setzt blockierte Ressourcen und verborgene Kraftquellen frei. Jeder sollte sich selbst so viel Wert zugestehen, dass er sich hin und wieder eine Klangmassage oder Klangreise gönnt. Wer sich bewusst eine “Entschleunigung” durch klangtherapeutische Interventionen gönnt, kann seinem hektischen Lebensstil etwas entgegensetzen.

Interessant ist, dass eine Klangmassage selbst dementen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Sie erinnern sich: Klänge sind das erste, was wir im Laufe unserer vorgeburtlichen Entwicklung wahrnehmen können. Ganz offensichtlich kann nicht einmal eine Demenzerkrankung den Zugang zum Gehörsinn und der Resonanz von Klängen versperren.